Making Of: Interview mit Thomas Flatt

Connective Learning konnte die swissICT, den Schweizerischen Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie, als Partner gewinnen. Gemeinsam bereiten wir mehrere Events auf dem CoLearning Space vor. Seitens swissICT engagiert sich ein Team der Fachgruppe Lean Agile und Scrum, und arbeitet unter Hochdruck an einer Event-Reihe zum Thema Agilität im Herbst 2017.

Als Präsident der swissICT durfte ich Thomas Flatt zum Hintergrund des Engagements im CoLearning Space befragen.

Hier einige Eindrücke von der Vorbereitung des Interviews:

 

Einrichten, Ausleuchten, Tontest
Simon Zaugg, Marketingverantwortlicher bei swissICT, half beim Aufbauen und Testen.
Letzte Absprachen über den roten Faden des Interviews

Und hier geht’s zum Interview.

 

 

Gründungsversammlung Connective Learning

Heute wurde Connective Learning als nichtgewinnorientierter Verein  im Bahnhofbüffet Olten gegründet. Hier das Bild der Gründungsversammlung:

Gründungsversammlung Connective Learning. v.l.n.r Jiri Lundak, Ursula Deriu, Andreas Buzzi

Der Vereinszweck gemäss Statuten:

 

Connective Learning fördert das lebenslange Lernen im digitalen Zeitalter.

Dazu veranstaltet Connective Learning Veranstaltung zur informellen Weiterbildung, welche primär auf einer virtuellen Online-Plattform stattfinden und ergänzt werden können durch Vor-Ort-Veranstaltungen.  Die Vernetzung der Teilnehmenden zum Wissensaustausch ist ein zentrales Ziel. Connective Learning organisiert weitere Tätigkeiten, welche die Möglichkeiten der gemeinsamen informellen Weiterbildung im digitalen Zeitalter ausnützen.

Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Die Organe sind ehrenamtlich tätig.

Connective Learning arbeitet nicht gewinnorientiert und finanziert sich durch Mitgliederbeiträge, Spenden, Sponsoring und die Zusammenarbeit mit Partnern, deren Ziele mit denen von Connective Learning vereinbar sind.

Die virtuellen Events sind in der Regel für die Teilnehmenden kostenfrei und können von einem internationalen Publikum besucht werden und Connective Learning kann auch mit geeigneten Partnern aus dem Ausland zusammenarbeiten.

Connective Learning unterstützt die Forschung zu digitalen Lernangeboten durch Veröffentlichung von Erfahrungsberichten über die Durchführung virtueller Veranstaltungen zu informellem Lernen und längerfristig durch das Zur-Verfügungstellen von anonymisierten Logdaten ausschliesslich an Forschungseinrichtungen und ausschliesslich zu Forschungszwecken.

Statuten Connective Learning

 

Improvisiertes Rollenspiel – Making Of einer kurzen Videosequenz

Eine kurze Serie von CoLearning Events soll entstehen. Die Idee stammt von Jiri und Pit, welche sich bei agilist.ch  engagieren. Das Thema ist Impact Mapping.

Brainstorming zur Improvisation

Die beiden Autoren tasten sich an die Möglichkeiten von Online-Kursen heran und haben eine Idee entwickelt. Doch wie soll diese umgesetzt werden?

Ein «Dirty Run» wird organisiert – einerseits soll die technische Machbarkeit geprüft werden und andererseits sollen möglichst viele der technischen Elemente ausprobiert werden. Zudem gilt es die Kreativität zu entfesseln und zu erleben, was es heisst, vor der Linse zu stehen. In diesem Blog Post schildern wir das Making Of einer kurzen Filmsequenz und formulieren die Learnings.

Ziel der Filmsequenz: Ein Beratergespräch zur Einstimmung auf Impact Mapping.

Inhalt: Ein Gespräch zwischen einem fiktiven Berater (Pit) und einem fiktiven Kurdirektor (Jiri). Texte werden improvisiert. Die beiden Akteure kennen die Situation aus ihrem Alltag.

Setting: Abends, in verlassenen Büroräumen. Wir haben ein Sitzungszimmer und eine tolle Magnetwand im Flur.

Aufbau/Setting:

  • Bluescreen (z.B. an einer Magnet-Wand fixiert)
  • Zwei Sessel vor dem Bluescreen
  • Kamera auf Stativ
  • Zwei LED-Scheinwerfer und die Deckenbeleuchtung
  • Zwei Mikrofone
  • Mischpult

(Fast) alles aus dem mobilen Kofferstudio.

Zeitaufwand für die Aufnahme

Akteure:

  • Dauer der Aufnahme: Wir machen zwei Versionen von je ca. 2 Minuten.
  • Dauer der Planung: Zwei Abstimmungsgespräche von je ca. 5 Minuten

Technik:

    • Auf- und Abbau des Settings. Je ca. 20 Minuten.
    • Nachbearbeitung. Szene wählen, schneiden, Hintergrundbild suchen,  Bluescreen durch Hintergrundbild ersetzen, Sequenz rendern, auf Youtube hochladen, korrekt beschriften und kontrollieren. Insgesamt, ca. 90 Minuten. Vieles davon ist warten aufs Rendern, kontrollieren und hochladen.

Learnings:

Planung ist alles. Um die Aufzeichnungen in einer überschaubaren Zeit in den Kasten zu bringen, gibt es folgendes zu klären:

  • Welche Szenen sind zu drehen?
  • Wo und mit welcher Ausrüstung gedreht werden kann?
  • Wer sagt was?

Können alle Szenen in einem Schwung nachbearbeitet werden, dann lässt sich auch dieser Aufwand optimieren.

Ein Blick auf die fertige Szene

Und so sieht die fertige Szene aus.
Das Video wird im CoLearning Event veröffentlicht werden.

Ausblick


Die CoLearning Serie ist für Juni geplant. 
Kostenlose und unverbindliche Registrierung auf dem CoLearning Space  ist jetzt schon möglich. Wir informieren rechtzeitig zu weiteren Details der Durchführung.  Enrolment Key: impact 17

Checkliste Produktion Rollenspiel – erfordert einmalige Registrierung auf dem CoLearning Space – Enrolment Key: ccprimer

Bitte beachten: Der Enrolment Key führt bei Registrierung direkt an die gewünschte Stelle auf dem CoLearning Space. Eine E-Mail mit einem Bestätigungslink wird automatisch verschickt. Anschliessend steht der ganze CoLearning Space offen – das Angebot ist für Teilnehmer kostenlos und wird laufend auf- und ausgebaut. Hier mehr Info zum CoLearning Space.

 

Das mobile Kofferstudio

Damit die CoLearning Events durch spannende visuelle Inhalte ergänzt und belebt werden können, haben wir von Connective Learning das Kofferstudio organisiert.

Ein mobiles Studio, verpackt in einem Reise-Koffer und (trotz der gefühlten 100 kg) ÖV-tauglich.

Was ist im Koffer drin?

  • Eine Video-Kamera mit Stativ, das Herzstück
  • Ein Laptop
  • Eine ganze Reihe Mikrofone:
    • Ein Interview-Mikrofon
    • Ein Richtmikrofon
    • Ein Lavalier-Mikrofon, zu verwenden als Headset oder als Ansteckmikrofon
    • Zwei Funkmikrofone
  • Ein Mischpult
  • Ein Kopfhörer
  • Zwei LED-Scheinwerfer mit Stativ, wahlweise ergänzt durch drei weitere LED-Scheinwerfer
  • Ein Bluescreen
  • Adapter, Kabel, Stromschienen

Diese Technik ist ganz schön anspruchsvoll und muss man bedienen können – auch dafür haben wir gesorgt.

Und das kann man damit tun:

Einen Vor-Ort-Event via Internet Live streamen

Hier der technische Aufbau. Das Streamen eines Vor-Ort-Events via Internet funktioniert am besten für Events mit bis zu ca. 30 Teilnehmern. Ein Speaker hält einen Vortrag, ev. mit einigen Folien. Er beantwortet die Fragen des Publikums. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, schaltet sich online zu und stellt seine Fragen via Chat. Wir lesen diese vor und der Speaker beantwortet sie.

Das Event wird aufgezeichnet und kann im CoLearning Space auch später noch angeschaut werden. Wir werden weiter darüber berichten.

Ein Interview

Dazu braucht man weit weniger Technik: Die Kamera, das Stativ, das Interview-Mikrophon und je nach Lichtverhältnissen auch einen Scheinwerfer. Diesen bauen wir auf der Kamera auf.

Einen Vortrag, eine Demo

Ein Video sagt mehr als tausend Worte: Ein Vortrag vor einer Flipchart oder eine kurze Demo einer Situation, eines Vorgehens oder eines Produkts, vermitteln den Inhalt sehr einprägsam und anschaulich. Je nach Situation bauen wir dieselben technischen Hilfsmittel auf, wie fürs Interview oder wie fürs Rollenspiel.

Ein Rollenspiel

Manche Situationen können mit einem Rollenspiel am besten verdeutlicht werden. Gerade improvisierte Rollenspiele wirken sehr natürlich und glaubwürdig.

Zur Aufzeichnung brauchen wir folgendes:

  • Die Kamera mit dem Stativ
  • Die Scheinwerfer
  • Die Mikrofone und das Mischpult
  • Je nach gewünschtem Effekt, auch den Bluescreen

Dazu mehr im nächsten Blog Post.

 

 

 

 

Den ersten CoLearning Event organisieren

Q: Was ist denn ein CoLearning Event überhaupt?

A: Die Antwort ist einfach: Eine innovative Form des informellen Lernens.

Q: Was sind denn die klassischen Formen des informellen Lernens?

A: Fachbücher und Fachzeitschriften lesen, zum Thema googeln und auch Events besuchen, beispielsweise Workshops am Abend zu einem Fachthema oder Fachkonferenzen und dort insbesondere das Fachgespräch unter Gleich-Interessierten.

Q: Und was ist bei einem CoLearning Event anders?

A: Wir kombinieren im CoLearning Space  die Möglichkeit den Vor-Ort-Fachevent  mit der Vermittlung von Fachinhalten auf einer virtuellen Plattform. Der fachliche Austausch kann ebenso kombiniert werden.

Q: Welches sind die Vorteile von CoLearning Events im Gegensatz zu reinen Vor-Ort-Events oder zu reinen Online-Veranstaltungen?

A: Die Kombination aus beiden Formen ermöglicht die Teilnahme an Fachevents auch unabhängig von Zeit und Ort und dabei gleichzeitig die Möglichkeit des persönlichen Austauschs. Für die Veranstalter wird der Teilnehmerkreis vergrössert und der Aufwand, einen Event inhaltlich zu gestalten wirkt auch zeitlich länger nach.

Q: Was kostet ein CoLearning Event für einen Teilnehmer?

A: Die CoLearning Events sind kostenlos für die Teilnehmer. Um die Unkosten für die technische Plattform zu decken, suchen wir nach Sponsoren.

Q: Mit welchem Aufwand muss man bei der Veranstaltung eines CoLearning Events als Content Contributor rechnen?

A: Der minimale Aufwand wird etwa gleich gross sein, vielleicht leicht mehr, als bei einem Vortrag zu einem Fachthema beispielsweise im Rahmen einer Abend-Veranstaltung.  Zusätzlich zum Vortrag, welcher über den CoLearning Event life gestreamt und aufgezeichnet wird, wäre etwas Content aufzubereiten, welcher im Vorfeld auf den CoLearning Space gestellt werden kann. Dazu wären ein oder zwei anregende Fragen zu überlegen, um möglichst schon vor dem Vor-Ort-Event im CoLearning Space mit den Teilnehmenden in Kontakt zu treten. Und zusätzlich wäre während ca. einer Woche etwas Zeit vorzusehen, um diese virtuelle Diskussion inhaltlich zu betreuen.

Q: Und der maximale Aufwand?

A: Der maximale Aufwand ist nach oben nahezu unbegrenzt, die Gestaltungsmöglichkeiten im CoLearning Space sind vielfältig. Es geht nicht um ausgefallene Videos und tolle Effekte, sondern um spannende und lehrreiche Inhalte.

Q: Wie viel technischen Know How muss man als Content Contributor mitbringen?

A: Normale Internet-Kompetenz ist ausreichend, also beispielsweise das Einloggen auf den CoLearning Space und das Mitlesen in einem Forum, sowie das Beantworten der Fragen im Forum. Die didaktische Konzeption des Online Events, die Bedienung der Plattform, das Einstellen der Inhalte, Streamen der Vor-Ort-Events, dazu die technische Moderation – das übernehmen wir. Wir können für Sie auch Videos aufzeichnen, beispielsweise Interviews oder Demos, diese nachbearbeiten und in den CoLearning Space stellen. Als Content Contributor konzentrieren Sie sich ganz auf den Inhalt.

Q: Wann wird der erste CoLearning Event stattfinden?

A: Wir organisieren seit einigen Wochen und peilen Sommer/Herbst 2017 an. Wir suchen noch nach Content Contributoren, welche Inhalte für die ersten CoLearning Events beisteuern. Wir planen aktuell Events zu zwei Themenkreisen: Agilität und Big Data.